Ich besuche ein Restaurant nie, um es zu testen.
Ich besuche ein Restaurant in der Hoffnung und Erwartung, genüsslich essen und trinken zu können.
Ich möchte erleben, wie Gerichte in Perfektion zubereitet und angerichtet werden, wie sie duften und wie sie schmecken und mit welchen Getränken sie harmonieren.
Wenn ich Glück habe, erlebe ich dann einen persönlich großartigen Augenblick in meinem Leben, von dem ich vielleicht lange zehren kann. Und wenn ich dieses Erlebnis auch noch mit anderen Menschen teilen kann, ist es ein wahrscheinlich wunderbarer Moment und eine verbindende Erfahrung.
Ich liebe Unterhaltungen zum Thema: „Was hast du und was habe ich zuletzt gegessen oder was werden wir demnächst essen oder was hätten wir gerne gegessen“; aber auch Getränke dürfen nicht vernachlässigt werden: „Was haben wir dazu getrunken oder was würden wir gerne ausprobieren“.
Wenn ich unterwegs bin, besuche ich auch Gaststätten, um meinen Hunger zu stillen. Dort freue ich mich schon über handwerklich gut gemachte Speisen, die ordentlich auf dem Teller angeordnet sind.
weitere Infos: http://kgsbus.beepworld.de
Ich besuche ein Restaurant nie, um es zu testen.
Ich besuche ein Restaurant in der Hoffnung und Erwartung, genüsslich essen und trinken zu können.
Ich möchte erleben, wie Gerichte in Perfektion zubereitet und angerichtet werden, wie sie duften und wie sie schmecken und mit welchen Getränken sie harmonieren.
Wenn ich Glück... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 638 Bewertungen 988012x gelesen 17322x "Hilfreich" 15124x "Gut geschrieben"
Unsere Tante in Kamp-Lintfort besuchten wir (vor Corona) immer wieder mal. Nun haben wir das beschränkt und ums um alle Regeln bemüht.
Früher gingen wir stets in einem gepflegten Restaurant essen und ließen es uns schmecken.
Diesmal wollten wir das Essen mitbringen und zusammen etwas kochen.
Aber das wollte sie nicht – sie wollte uns keine Arbeit machen; davon war sie auch nicht abzubringen.
Da blieb also nur ein Lieferdienst oder ein Abholservice. Selbst vor einem Bringangebot hatte sie Angst.
Service
Also blieb nur eine telefonische Bestellung und das schnelle Abholen durch eine Nachbarin (wir haben ja kein Auto, Sonst reisen wir ja auch mit der Familie an).
Das hat sogar alles geklappt – selbst die Sonderwünsche der Tante wurden erfüllt.
Es gab auch kaum eine Alternative dazu; denn die beiden Restaurants, die wir besonders schätzen, hatten in der Woche geschlossen.
Die Karte(n)
Das Restaurant hat eine Online-Karte und liefert fast alles, was es sonst im Hause gibt.
Die verkosteten Speisen
Gegrillter Lachs mit Salzkartoffeln und Salat ohne Dressing – 21,50 €
Pizza Franco mit Salami, Champignons, Artischockenstücke, Oliven – 7,50 €
Das Essen entsprach den Erwartungen.
Der Fisch war ordentlich gebraten und innen durchaus noch saftig. Die Kartoffeln waren wunschgemäß nur gekocht und ohne Soßen. Auch der gemischte Salat durfte nur Rapsöl und Weinessig abbekommen.
Die Tante war zufrieden.
Die Pizza war groß und so belegt wie beschrieben. Wir haben sie für uns zweimal geordert und bekamen auch noch einige Pizzabrötchen dazu.
Fazit
3 – wenn es sich ergibt: Alles war in Ordnung. - Weihnachten wollen wir auch einen Besuch machen und dann bei einem anderen Abholdienst bestellen. Die Tante nimmt sicher wieder Lachs, weil sie den eigentlich gut vertragen kann. Wir wollen etwas mehr probieren. Mal sehen, ob und wie es klappt.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Allgemein
Unsere Tante in Kamp-Lintfort besuchten wir (vor Corona) immer wieder mal. Nun haben wir das beschränkt und ums um alle Regeln bemüht.
Früher gingen wir stets in einem gepflegten Restaurant essen und ließen es uns schmecken.
Diesmal wollten wir das Essen mitbringen und zusammen etwas kochen.
Aber das wollte sie nicht – sie wollte uns keine Arbeit machen; davon war sie auch nicht abzubringen.
Da blieb also nur ein Lieferdienst oder ein Abholservice. Selbst vor einem Bringangebot hatte sie Angst.
Service
Also blieb nur eine telefonische... mehr lesen
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"Die Qualität fast wie im Restaurant - es gibt einen Lieferdienst und ein Abholangebot" kgsbusAllgemein
Unsere Tante in Kamp-Lintfort besuchten wir (vor Corona) immer wieder mal. Nun haben wir das beschränkt und ums um alle Regeln bemüht.
Früher gingen wir stets in einem gepflegten Restaurant essen und ließen es uns schmecken.
Diesmal wollten wir das Essen mitbringen und zusammen etwas kochen.
Aber das wollte sie nicht – sie wollte uns keine Arbeit machen; davon war sie auch nicht abzubringen.
Da blieb also nur ein Lieferdienst oder ein Abholservice. Selbst vor einem Bringangebot hatte sie Angst.
Service
Also blieb nur eine telefonische
Geschrieben am 20.12.2020 2020-12-20| Aktualisiert am
20.12.2020
Allgemein
Ab und zu gehe ich gerne aus essen. Nun sind die Restaurants jedoch zum zweiten Male im Jahre 2020 geschlossen worden. Da mache ich mir schon Gedanken, was das für mich persönlich bedeutet.
Natürlich möchte ich die Gastronomie erhalten wissen.
Aber wie steht es dabei mit dem Genießen – für mich?
Grundsätzlich gilt für mich weiterhin, dass ein Essen von Profis besser sein soll, als meine eigene Küchenleistung. Schließlich sthe ich gerne in der Küche und nehme mir auch die nötige Zeit dafür. Ich koche stets mittags und in der Regel nur ein Gericht, aber mit mehreren Komponenten.
Doch auch zu Zeiten von Corona ergeben sich für meine Frau und mich Tage, wo es die Ruhe zum Selberkochen nicht gibt.
Da bleibt in meinen Augen nur der Griff zu Bringdiensten, die das schnelle fertige Essen bieten.
Diese Betriebe haben die Routine dazu und müssen sich nicht wegen Corona groß umstellen. Und es geht kurzfristig!
Weil wir dies aber nur selten machen, weil wir eben gerne selber kochen oder ausgiebig im Restaurant uns verwöhnen lassen, fehlt uns die Kenntnis über die Anbieter vor Ort, die in wenigen Minuten liefern, wenn man sich vorher rechtzeitig angemeldet hat.
Daher haben wir Lokale gewählt, die auch vor Ort einen ansprechenden Gastraum haben und bei denen wir schon dort gegessen haben.
Nur noch am Rande: Mein Kumpel von unserem Genießerclub (zwei Mitglieder) hat auch die „Sterne-Abhol-Küche“ probiert. Er wohnt in Köln und fährt mit seinem Auto die Bestellung abholen.
Für seine Frau und sich hat er bei „maiBeck *“ und bei „astrein *“ jeweils ein Menü bestellt (faire 49 €/Person 4 Gänge bzw. 55€).
Die Kosten hielten sich im Rahmen und die Portionen waren recht groß. Die Zubereitung war einfach zu bewerkstelligen. Es waren natürlich mehr „kalte“ Gerichte, die fertig waren im Programm oder der Aufbau weniger anspruchsvoll als im Restaurant. Es waren für ihn solide Gerichte und eine Abwechslung zum selber Kochen – eine Erfahrung, die er aber nicht unbedingt ausweiten will – jedenfalls so lange man noch selber in Fach-Geschäften ordentliche Zutaten erwerben kann.
Zurück zum zweiten Versuch beim Bringdienst in unserer Nähe.
Service
Die telefonische Bestellung etwa eine Stunde vor der Lieferung war völlig entspannt. Die Mitarbeiterin am Telefon nahm alle Gerichte auf und konnte sogar noch Fragen beantworten oder beraten.
Die Zustellung mit dem Auto war punktgenau. Der Fahrer trug eine Maske und brachte die große Wärmekiste auf den Küchentisch nahe der Wohnungstüre und packte zügig aus. Das lief perfekt auch mit dem angemessenem Abstand.
Die Karte(n)
Die Gerichte stehen alle im Internet auf der Homepage und auch Flyer mit den Speisen waren vor einigen Tagen im Briefkasten gewesen.
Die verkosteten Speisen
Ich bestellte für drei Personen:
Große Vorspeisenplatte (Nr. 14) – 12,60
2 Gyros komplett (Nr. 44) - je 8,50 bzw. 17,00
Pommes, Tsatsiki, Zwiebeln, Paprika, Salat
Gyros und Leber (von der Zusatzkarte ohne Nummer) – 9,50
Pommes, Tsatsiki, Salat
Auf dem Vorspeisenteller war noch eine Portion Gyros. Im Nachhinein nicht schlecht, denn das Gyros war auf jeden Fall das Beste von der ganzen Lieferung. Die Chilischoten waren wie erwartet nicht so scharf wie bei der türkischen Version. Die dicken weißen Bohnen waren sehr weich und mehlig, wie si oft eingemacht erscheinen. Tomatenstücke und Gurkenscheiben waren frisch und roh angerichtet. Die Hackbällchen waren etwas trocken im Inneren. Die Weinblätterrollen waren noch sauerer und bitterer als bei der türkischen Lieferung.
Wie schon gesagt, war das Gyros-Fleisch relativ gut gelungen. An einigen Stellen war aber etwas viel Tsatsiki einfach über das Fleisch und teilweise die Beilagen „gekippt“ worden; die verteilung hätten wir lieber selber vorgenommen.
Die Fritten war besser als bei der türkischen Lieferung gelungen.
Auch mit rohen Zwiebeln war nicht gespart worden.
Die Leber war allerdings total zu lange, zu heiß oder ? In der Pfanne gewesen. Sie zeigte allerdings noch die typischen Aromen. Doch es war Kauen angesagt. Doch zu Hause brate ich selten Leber, weil meine Frau davon nichts isst und den Geruch schon nicht mag. Also habe ich Leber gewählt, weil sie ja bereits gebraten geliefert wird. Doch Leber ist wohl doch eher geeignet von der Pfanne direkt auf den Teller zu kommen und schnell verzehrt zu werden; weil sie leicht nachgart und dann etwa zu Leder oder Schuhsohle verkommt. Doch der Geschmack war noch in Ordnung, weil die Würzung geklappt hatte.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die reinen Kosten für die vielfältigen Teile der Bestellung betrugen 39,10 €. Wir konnten nicht alles schaffen und haben aus den Resten (Gyrosfleisch, Pommes, Zwiebeln, Tsatsiki) mit einigen Zugaben aus anderen Vorräten im Haus abermals am nächsten Tag einen kleinen Lunch gestalten können. Durch den Einsatz von Pfanne und Backofen konnte dieses Essen sogar ohne Probleme mit dem gelieferten Essen mithalten; es war auf jeden Fall heißer als am Vortag.
Fazit
3 – wenn es sich ergibt; eher aber wieder ein Besuch vor Ort, wenn die Schließung vorbei ist. Denn die Speisen schmeckten uns deutlich besser im Lokal am Tisch als aus der Box zu Hause. -
Doch wenn Corona in die Verlängerung geht, werden wir weiter am Ball bleiben und aus den fehlern bei den Bestellungen lernen: eher keine Pommes, Saucen unbedingt separat fordern, denn die Dienste gehen schon auf „Sonderwünsche“ ein.
An vier Tagen hintereinander komplett selber kochen wollen wir nicht (Heiliger Abend, Weihnachten und noch ein Sonntag dazu).
Kalte Komponenten halte ich für sicherer – Fleisch machen wir dann lieber selber, um die Gargrade im Auge zu behalten. Unsere „Haus-Metzgerei“ freute sich jedenfalls über unsere Bestellungen.
Auf dem Markt sind herrliche Stände: Käse, Fisch, italienische Feinkost; dort haben wir ebenfalls etwas bestellt. Doch Abholen werden wir auch in Restaurants ein paar Sachen.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Allgemein
Ab und zu gehe ich gerne aus essen. Nun sind die Restaurants jedoch zum zweiten Male im Jahre 2020 geschlossen worden. Da mache ich mir schon Gedanken, was das für mich persönlich bedeutet.
Natürlich möchte ich die Gastronomie erhalten wissen.
Aber wie steht es dabei mit dem Genießen – für mich?
Grundsätzlich gilt für mich weiterhin, dass ein Essen von Profis besser sein soll, als meine eigene Küchenleistung. Schließlich sthe ich gerne in der Küche und nehme mir auch die nötige Zeit dafür.... mehr lesen
Grill Land
Grill Land€-€€€Restaurant, Schnellrestaurant022021093023Johann-Wilhelm-Lindlar Straße 8, 51465 Bergisch Gladbach
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"Im Schnellrestaurant hat es uns besser geschmeckt als vom Bringdienst geliefert" kgsbusAllgemein
Ab und zu gehe ich gerne aus essen. Nun sind die Restaurants jedoch zum zweiten Male im Jahre 2020 geschlossen worden. Da mache ich mir schon Gedanken, was das für mich persönlich bedeutet.
Natürlich möchte ich die Gastronomie erhalten wissen.
Aber wie steht es dabei mit dem Genießen – für mich?
Grundsätzlich gilt für mich weiterhin, dass ein Essen von Profis besser sein soll, als meine eigene Küchenleistung. Schließlich sthe ich gerne in der Küche und nehme mir auch die nötige Zeit dafür.
Nun sind die Restaurants zum zweiten Male im Jahre 2020 geschlossen. Da mache ich mir von Zeit zu Zeit Gedanken, was das für mich persönlich bedeutet.
Natürlich möchte ich die Gastronomie erhalten wissen.
Aber wie steht es dabei mit dem genießen – für mich?
Mitnehmen oder Abholen (das heißt ja wohl aktuell nur noch „take away“) macht mir kaum Freude; denn ich muss zum Lokal hin und wieder zurück. Das dauert mit Bussen und Bahnen relativ lange und am Wochenende sind die Takte noch länger als werktags.
Wenn dann noch die Anrichtedauer bzw. die Fertigstellung dazu kommen, kann ich in dieser Zeit auch selber kochen, wenn ich die Zutaten im Lebensmittelhandel vorher besorgt habe.
Bei den „Spitzenrestaurants“ verschärft sich für mich dieser Eindruck noch – auch wenn alles sehr gut beschrieben und großartig verpackt wird. Und die Kosten sind natürlich nicht geringer als im Lokal. Das kann ich zwar gut verstehen, denn schließlich werden prächtige Zutaten geboten und die Köche haben auch vieles vorbereiten müssen. Es ist wahrscheinlich sogar noch zeitintensiver, weil es nicht frisch in den Gastraum zum Kunden kommt.
Ich bewundere daher die Genießer, die alle diese Mühen auf sich nehmen, um zu Hause ein vorbereitetes Menü zu vollenden.
Ein Abholservice kommt für mich kaum in Frage, wie oben beschrieben und die Zeit zur Endzubereitung halte ich auch für aufwendig. Eigentlich würde ich das alles nur tun, um die Gastronomie zu unterstützen – aber dann kommt noch ein weiteres Problem: Das Angebot ist natürlich stark eingeschränkt, was ich auch wieder nachvollziehen kann. Doch ich mag „Gans“ nicht besonders gerne und Rotkohl gehört auch nicht zu meinen Lieblingen – Püree und Klöße mag meine Frau schon gar nicht und Gemüse muss noch Biss haben und darf nicht weich sein.
Das sind absolute Luxus-Probleme – das weiß ich. Unendlich viele Menschen haben nichts zu essen und wissen kaum, wie sie überleben sollen; aber dort muss auch keine Gastronomie unterstützt werden,weil es sie in dieser Breite wie bei uns gibt.
Doch auch zu Zeiten von Corona ergeben sich für meine Frau und mich Tage, wo es die Ruhe zum Selberkochen nicht gibt.
Da bleibt in meinen Augen nur der Griff zu Bringdiensten, die das schnelle fertige Essen bieten.
Diese Betriebe haben die Routine dazu und müssen sich nicht für Corona groß umstellen.
Weil wir dies aber nur selten machen, weil wir eben gerne selber kochen oder ausgiebig im Restaurant uns verwöhnen lassen, fehlt uns die Kenntnis über die Anbieter vor Ort, die in wenigen Minuten liefern, wenn man sich vorher rechtzeitig angemeldet hat.
Daher haben wir Lokale gewählt, die auch vor Ort einen ansprechenden Gastraum haben und bei denen wir schon dort gegessen haben.
Service
Die telefonische Bestellung etwa eine Stunde vor der Lieferung war völlig entspannt. Die Mitarbeiterin am Telefon nahm alle Gerichte auf und konnte sogar noch Fragen beantworten oder beraten.
Die Zustellung mit dem Auto war punktgenau. Der Fahrer trug eine Maske und brachte die große Wärmekiste auf den Küchentisch und packte zügig aus. Das lief perfekt auch mit dem perfekten Abstand.
Die Karte(n)
Die Gerichte stehen alle im Internet auf der Homepage und auch Flyer mit den Speisen waren vor einigen Tagen im Briefkasten gewesen.
Die verkosteten Speisen
Ich bestellte für drei Personen:
einen großen Vorspeisenteller (Nr. 07) – 11,90
Grillteller (Nr. 75) – 15,90
Hähnchen (Nr. 101) – 12.90
Lamm (Nr. 84) – 14,90
Insgesamt 55,60 € und natürlich noch etwas Trinkgeld.
Das große Fladenbrot, das es immer als Beilage gibt, schmeckte auch so wie vor Ort. Es war sogar noch leicht warm. Dazu waren mehrere Schälchen mit Dips und Pasten abgefüllt worden.
Beim Vorspeisenteller hätte ich mir gewünscht, dass die Sauce auch alle in einem Extra-Schälchen gewesen wären; denn so waren sie viel zu dick auf fast allen Komponenten.
Die Hackbällchen waren trotzdem o.k. Die Teigröllchen hatten eine schmackhafte Füllung, aber der Blätterteigmantel war eben schon durch die Verpackung und die darin aufsteigende warme Feuchtigkeit zu weich und nicht mehr knusprig.
Die Weinblätter waren etwas säuerlich und leicht bitter.
Das Hähnchenfleisch war jedoch noch zart und saftig. Die zwei verschiedenen Beilagen: Reis und Couscous hatten noch leichten Biss. Das Gemüse (Paprikastückchen) war leicht verkocht. Insgesamt kam es dem Teller im Restaurant sehr ähnlich und war gelungen.
Das Fleisch vom Grillteller war ordentlich gebraten, aber etwas zäher als in der Erinnerung – vielleicht übergart? Die grüne Schote war sehr scharf – wie erwartet.
Das Lammfleisch war in Stücke geschnitten – etwa in Gulasch-Größe. Die Würfel lagen in der Joghurt-Tomatensauce. Das Fleisch war relativ zart und saftig. Die Pommes dazu waren jedoch sehr weich – sie vertragen eben keinen luftdichten Einschluss. Dann werden sie durch den Wasserdampf halt weich.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die reinen Kosten für die vielfältigen Teile der Bestellung betrugen 55,60 €. Wir konnten nicht alles schaffen und haben aus den Resten mit einigen Zugaben aus anderen Vorräten im Haus noch am nächsten Tag einen kleinen Lunch gestalten können. Durch den Einsatz von Pfanne und Backofen konnte dieses Essen sogar ohne Probleme mit dem gelieferten Essen mithalten; es war auf jeden Fall knuspriger und heißer als am Vortag. Selbst die Pommes wurden in einer Teflonpfanne ohne Fett knusprig.
Fazit
3 – wenn es sich ergibt - als Bringdienst; eher aber wieder ein Besuch vor Ort, wenn die Schließung vorbei ist. Denn die Speisen schmeckten uns deutlich besser im Lokal am Tisch als aus der Box zu Hause.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Allgemein
Nun sind die Restaurants zum zweiten Male im Jahre 2020 geschlossen. Da mache ich mir von Zeit zu Zeit Gedanken, was das für mich persönlich bedeutet.
Natürlich möchte ich die Gastronomie erhalten wissen.
Aber wie steht es dabei mit dem genießen – für mich?
Mitnehmen oder Abholen (das heißt ja wohl aktuell nur noch „take away“) macht mir kaum Freude; denn ich muss zum Lokal hin und wieder zurück. Das dauert mit Bussen und Bahnen relativ lange und am Wochenende sind die Takte... mehr lesen
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"Vor Ort haben wir schon recht gerne die Fleischspeisen gegessen" kgsbusAllgemein
Nun sind die Restaurants zum zweiten Male im Jahre 2020 geschlossen. Da mache ich mir von Zeit zu Zeit Gedanken, was das für mich persönlich bedeutet.
Natürlich möchte ich die Gastronomie erhalten wissen.
Aber wie steht es dabei mit dem genießen – für mich?
Mitnehmen oder Abholen (das heißt ja wohl aktuell nur noch „take away“) macht mir kaum Freude; denn ich muss zum Lokal hin und wieder zurück. Das dauert mit Bussen und Bahnen relativ lange und am Wochenende sind die Takte
Am 20.11.2020 geht es tatsächlich los: Sternekoch Arne Anker eröffnet sein Restaurant BRIKZ in Berlin-Charlottenburg und startet vorerst mit Take-Away-Angebot. Schließlich geht wegen „Corona“ auch nicht mehr!
Auch die Vorstellung des Teams um Arne Anker ist sehr bemerkenswert: Neben dem Chefkoch werden sich Restaurantleiterin Sabine Panzer (sie war in einigen Sternelokalen in Berlin Tätig) und Sommelière Maria Rehermann (sie arbeitete unter anderem kurze Zeit im Vendome in Bergisch Gladbach) um das Wohl der Gäste kümmern.
Beim Start wird jedoch vor allem organisatorisches Talent gefragt sein, denn in den ersten Wochen werden Arne Anker und seine Crew mehrgängige Take-away-Menüs anbieten.
Zu Ankers bisherigen Stationen gehören namhafte, mit Michelin-Stern ausgezeichnete Häuser, darunter das Restaurant „Oud Sluis“ in Sluis und das „The Jane“ in Antwerpen. Bis April 2019 arbeitete er im Berliner „Pauly Saal“.
Am 20.11.2020 geht es tatsächlich los: Sternekoch Arne Anker eröffnet sein Restaurant BRIKZ in Berlin-Charlottenburg und startet vorerst mit Take-Away-Angebot. Schließlich geht wegen „Corona“ auch nicht mehr!
Auch die Vorstellung des Teams um Arne Anker ist sehr bemerkenswert: Neben dem Chefkoch werden sich Restaurantleiterin Sabine Panzer (sie war in einigen Sternelokalen in Berlin Tätig) und Sommelière Maria Rehermann (sie arbeitete unter anderem kurze Zeit im Vendome in Bergisch Gladbach) um das Wohl der Gäste kümmern.
Beim Start wird jedoch vor allem organisatorisches Talent gefragt sein, denn in den ersten Wochen werden Arne Anker und seine Crew mehrgängige Take-away-Menüs anbieten.
Zu Ankers bisherigen Stationen gehören namhafte, mit Michelin-Stern ausgezeichnete Häuser, darunter das Restaurant „Oud Sluis“ in Sluis und das „The Jane“ in Antwerpen. Bis April 2019 arbeitete er im Berliner „Pauly Saal“.
Restaurant BRIKZ
Restaurant BRIKZ€-€€€Restaurant015203743634Grolmanstraße 53-54, 10623 Berlin
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"Mutiger Schritt in diesen Zeiten" kgsbusAm 20.11.2020 geht es tatsächlich los: Sternekoch Arne Anker eröffnet sein Restaurant BRIKZ in Berlin-Charlottenburg und startet vorerst mit Take-Away-Angebot. Schließlich geht wegen „Corona“ auch nicht mehr!
Auch die Vorstellung des Teams um Arne Anker ist sehr bemerkenswert: Neben dem Chefkoch werden sich Restaurantleiterin Sabine Panzer (sie war in einigen Sternelokalen in Berlin Tätig) und Sommelière Maria Rehermann (sie arbeitete unter anderem kurze Zeit im Vendome in Bergisch Gladbach) um das Wohl der Gäste kümmern.
Beim Start wird jedoch vor allem organisatorisches
Geschrieben am 28.10.2020 2020-10-28| Aktualisiert am
28.10.2020
Besucht am 25.10.2020Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 170 EUR
Allgemein
Im Internet hatte ich die Frage gestellt, wo man in Bergisch Gladbach unbedingt einmal essen sollte. Darauf gab es tatsächlich einige Antworten – und die waren sogar alle ernsthaft und nachvollziehbar geschrieben. Und ich habe sogar einige Adressen erhalten, die ich bisher nicht kannte oder auf der Liste hatte.
Somit hat sich diese Aktion für mich als hilfreich herausgestellt.
Besonders zugesagt hat mir der Hinweis auf „Olivenhof Gronauer Wald.
Daher habe ich dort für Sonntag zum Lunch reserviert. Wir waren drei Personen.
Ambiente
Von außen sieht das Gasthaus recht unspektakulär aus; aber die ganze Siedlung macht insgesamt einen ansprechenden Eindruck.
Innen fanden wir dann wirklich eine Einrichtung, die mit Stil und Bedacht gewählt worden war.
Das ehemalige Gasthaus „Zur Eiche“ ist in die Waldsiedlung Gronau eingebettet. Die Gebäude entstanden ab 1897. Erst 1925 erfolgte im Gronauer Waldweg 36 der Einbau eines Ladens für Konditorei und Kaffee. 1932 wurde eine Gaststube angebaut. Weitere Um- und Anbauten erfolgten zwischen den Jahren 1981 und 1990.
In dieser Zeit kam der Name „Zur Eiche“ auf. Über die Jahre von verschiedenen Pächtern und mit unterschiedlichen Konzepten und Angeboten betrieben, endete diese Ära in 2019 mit der Aufgabe des letzten italienischen Pächters.
Es wurde ein neuer Betreiber gesucht. Die Gruppe, die schon in Schildgen ein Restaurant mit dem Namen Olivenhof unterhält, erhielt den Zuschlag.
Es folgten Monate des Umbaus und der Optimierung der Gast- und Funktionsräume in Erdgeschoss und Keller und seit Juni 2020 – mit leichter „Corona-Verspätung“ – läuft jetzt der „Olivenhof Gronauer Wald“ (so steht es auf der Homepage) der Betribe mit Gästen.
Sauberkeit
Alles wirkt noch wie neu – und ist es auch. Es gibt einen Barbereich und zwei Ebenen mit Gasträumen. Sie sind über Treppen verbunden.
Sanitär
Jede Abteilung hat einen eigenen WC-Bereich – allerdings muss man im unteren Raum dazu in den Keller steigen.
Die Anlagen sind modern und großzügig gestaltet bzw. ausgestattet.
Service
An diesem Sonntagmittag war nicht viel los im Lokal; abends hingegen ist das Restaurant aber oft ausgebucht.
So berichtete jedenfalls der Restaurantleiter Constantin Tsoukalas. Er kümmerte sich herzlich um uns. Stets war er mit Informationen oder Nachfragen zu Stelle. Wir hatten aber auch genug Zeit für uns für Unterhaltungen.
Auf jeden Fall scheint Constantin Tsoukalas mit ganzem Herzen am Haus zu hängen. Seine Augen leuchteten auf, wenn er sprach – mehr war durch die Maske nicht zu erkennen.
In Köln würde man sagen, dass er ein liebenswerter Schwaadlappen ist.
Er erklärte uns das aktuelle Konzept des Restaurants und die weiteren Pläne. Sogar eine kleine Führung durchs Haus machte er mit uns in einer Esspause.
Wir fühlten uns verwöhnt wie Stammgäste.
Die Karte(n)
Es gibt die Stammkarte, das Wochenangebot und die große Weinkarte: Tapas, Steaks, Pasta, Salate, Käse, Suppe, Desserts sind die Schwerpunkte des Konzeptes. Es gibt kein Menü. Man kann immer wieder Kleinigkeiten bestellen und ausprobieren. Es soll eine südländische Gastlichkeit entstehen mit Speisen und Getränken aus dem Mittelmeerraum, aber auch rheinischem Einschlag (es gibt sogar Schreckenskammer Kölsch).
Die verkosteten Speisen
Begrüßungstapas - eigenes frisches Brot mit Oliven, Aufstrich und Aioli - 1,80 €
Jeder Gast bekommt diese Zusammenstellung serviert und in Rechnung gestellt. Das ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig; es erinnerte mich an früher in der gehobenen Gastronomie teilweise verlangte „Gedeck Geld“.
Ich verstehe auch nach der Erklärung des Kellners nicht ganz den Sinn; aber wenn man es weiß, kann man später eine Vorspeise weniger bestellen.
Das Brot war wirklich schmackhaft und Aioli und Tomaten-Paste in den beiden Gläschen außen hatten auch eine kräftige angenehme Note und waren ein schmackhafter Einstieg. Die Oliven waren in Ordnung: grüne Exemplare mit und ohne Kern. Im weiteren Gläschen war eine helle Paste, die uns nicht besonders überzeugt hat, weil sie relativ neutral schmeckte.
3 … aus Tapas: Krabben in Kräuter–Knoblauch–Olivenöl , gebratene Chorizo, Reibeküchlein mit hausgebeiztem Lachs und Honig-Senfsauce Wildfang – 15,90 €
Gemäß dem Küchenkonzept kann man aus fast unzählig vielen Tapas auswählen und einzeln bestellen; daneben kann man auch drei oder vier Tapas aus der Liste zu einem Teller zusammenstellen. Daneben kann man Tapasplatten mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch bestellen – oder sich überraschen lassen.
Wir haben heute die Zusammenstellung dem Kellner übertragen.
Sicher war das eine gute Wahl, denn sowohl die Krabben, die Chorizo-Stücke als auch der Reibekuchen mit Lachs waren auf ihre Art sehr schmackhaft und zeigten die Breite der Palette andeutungsweise an. Mir hat die Wurst besonders gemundet, aber auch der Lachs war fein geräuchert und Krabben schmeckten ausgezeichnet zum Brot.
Zarzuela klein – 10,50 €
Die tomatisierte Edelfischsuppe hatte einen feinen Gemüsegeschmack und war mit vielerlei kleinen Fischstückchen versehen. Sie war also sehr ansprechend und irgendwie auch ganz anders als die mir bekannten französischen Varianten.
Im Ganzen gebratene Dorade an mediterranem Gemüse mit Rosmarinkartoffeln – 23,50 €
Die Dorade war außen nur noch leicht knusprig, weil das Gemüse darauf angerichtet worden war. Aber innen war sie weich und saftig und ausgewogen gewürzt. Das Fleisch ließ sich in Stücke teilen, sodass viele Abschnitte ohne Gräten waren.
Der Kellner hatte auf unseren Wunsch hin das Transchieren übernommen.
Das Gemüse war angenehm weich gegart und würzig abgeschmeckt. Mit Knoblauch war nicht gespart worden; da es überwiegend in der Schale geblieben war, konnte man es auch leicht bei Bedarf entfernen.
Die Kartoffeln waren weich gegart und dann etwas in der Pfanne geschwenkt worden und mit Rosmarin gewürzt.
Gebratene Maispoulardenbrust auf Kürbis-Kartoffelragout mit Kräutersoße – 21,50 €
Das Fleisch schmeckte zart, würzig und weich; jedoch die Haut war nicht besonders knusprig gehalten. Die Kürbis- und Kartoffelstücke waren gekocht und cremig mit der Sauce verbunden worden.
Insgesamt ein runder Teller.
Lammfilet aus Neuseeland 200g mit Patats „C’an Torrat“ und buntem Salat - 25,50 €
Das Fleisch war genau richtig zubereitet: außen leichte Röstaromen und innen saftig, rosa getroffen. Auch die Würzung war ausgewogen und ließ dem Fleisch seinen Eigengeschmack.
Die Kartoffel-Stifte hatten eine angenehme Dicke, waren außen knusprig und innen angenehm weich. Egal, wie diese Beilage auch heißen mag, es waren köstliche Pommes frites!
Auch der Beilagensalat war gelungen. Es gab reichlich Saalt, aber auch Gemüsestücke und Tomaten. Das Dressing ließ den einzelnen Komponenten genügend Raum für eigene Aromen.
Zitronengras-Panna-Cotta mit Mango und Minze – 7,90 €
Die Panna-Cotta hatte eine schöne fluffige Konsistenz und war ungewohnt aber gekonnt mit Zitronegras gekocht worden. Obenauf war eine fruchtige Mango-Creme aufgetragen worden. Das war abwechslungsreich in der Aromatik.
gemischte „Dessertvariation Olivenhof“ – 9,50 €
Bei der Nachtisch-Variation befanden sich vier Komponenten auf dem Teller. Eine knackige Creme brulee, etwas von der oben beschriebenen Panna Cotta, ein Fruchteis aus dunklen Beeren und eine Schokoladen-Mousse.
Wahrlich ein schöner Abschluss.
Da der Kellner aus seiner Sicht keinen passenden Wein vorrätig hatte, empfahl er einen Rum. Das Glas erwärmte er dafür, flambierte einen keinen Schluck danach und goss dann den Rum aus der Flasche dazu. Das war recht aufwändig, aber auch spektakulär inzenniert – und schmeckte am Ende sogar sehr gut zum Dessert.
Getränke
Hauswasser feinperlig 1,0 l – 3,60 €
Das Restaurant besitzt im Keller eine BWT Enthärtungsanlage und stellt das Trinkwasser dort selber her und reichert es nach Wunsch des Gastes mit Kohlensäure an.
Grahams Vintage Port 5cl – 3,70 €
Tonic Fever Tree 0,2 l – 3,20 €
Lillet Berry – 6,30 €
Wir ließen uns zur Einstimmung drei Cocktails mischen: Lillet Wild Berry und Port-Tonic.
D´Oisly Touraine: Sauvignon blanc 0,1 l – 4,00 €
Ribas: Siò 0,1 l – 5,80 €
Der Sauvignon war gut gekühlt und zeigte frische mineralische Noten.
Für den Rotwein kam ein Gerät zum Einsatz: Coravin – ein Wein-System-Ausschenksystem mit dem man Weine glasweise füllen kann, ohne die Flasche zu entkorken. So sollen auch Weine angeboten werden, die sonst nicht im offenen Ausschank geführt werden. Ich werde zu Hause weiter mit einer Vakuum-Pumpe arbeiten, weil ich die Flasche nicht wochenlang frisch halten muss. Aber es war interessant zu sehen und der Wein schmeckte keineswegs „gepresst“, sondern entspannt im Glas.
Don Papa Rum 0,05 l – 5,20 €
Espresso – 1,90 €
Espresso macchiato – 2,10 €
Preis-Leistungs-Verhältnis
Uns scheinen die Preise fair kalkuliert zu sein – besonders die Flaschenweine sind wohl moderat bepreist.
Fazit
4 – gerne wieder; es gibt noch einiges zu entdecken!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Datum des Besuchs: 25.10.2020 – mittags – 3 Personen
Allgemein
Im Internet hatte ich die Frage gestellt, wo man in Bergisch Gladbach unbedingt einmal essen sollte. Darauf gab es tatsächlich einige Antworten – und die waren sogar alle ernsthaft und nachvollziehbar geschrieben. Und ich habe sogar einige Adressen erhalten, die ich bisher nicht kannte oder auf der Liste hatte.
Somit hat sich diese Aktion für mich als hilfreich herausgestellt.
Besonders zugesagt hat mir der Hinweis auf „Olivenhof Gronauer Wald.
Daher habe ich dort für Sonntag zum Lunch reserviert. Wir waren drei Personen.
Ambiente
Von außen... mehr lesen
4.0 stars -
"Es hat uns zugesagt, wir werden wohl wiederkommen" kgsbusAllgemein
Im Internet hatte ich die Frage gestellt, wo man in Bergisch Gladbach unbedingt einmal essen sollte. Darauf gab es tatsächlich einige Antworten – und die waren sogar alle ernsthaft und nachvollziehbar geschrieben. Und ich habe sogar einige Adressen erhalten, die ich bisher nicht kannte oder auf der Liste hatte.
Somit hat sich diese Aktion für mich als hilfreich herausgestellt.
Besonders zugesagt hat mir der Hinweis auf „Olivenhof Gronauer Wald.
Daher habe ich dort für Sonntag zum Lunch reserviert. Wir waren drei Personen.
Ambiente
Von außen
Geschrieben am 26.10.2020 2020-10-26| Aktualisiert am
26.10.2020
Besucht am 24.10.20202 Personen
Rechnungsbetrag: 10 EUR
Allgemein
In den etwas abseits gelegenen Stadtteilen von Leverkusen fahren die Busse samstag und sonntags ebenso selten wie in Bergisch Gladbach.
Ohne Auto muss man sich da auf längere Wartezeiten einstellen.
Wir waren ja heute in Leverkusen und haben noch einen Abstecher zum Reuschenberg zwischen Küppersteg und Bürrig gemacht. Dort befindet sich ein Wildpark, der von Familien mit Kindern gerne besucht wird. Die kommen aber alle zu Fuß, mit Rädern oder eben dem PKW.
Nur der Bus kam jede Stunde. Bei einem Spaziergang wollen wir nicht auf die Uhr schauen, sondern einfach nur schlendern. Und natürlich sahen wir dann, als wir Richtung Haltestelle sehen konnten, den Bus gerade starten.
Also noch einmal in den Wald oder auf den Friedhof – oder gar zu Fuß bis zur Hauptstraße gehen?
Nein, das wollten wir nicht. Gegenüber der Haltestelle befand sich jedoch ein Cafe.
Ambiente
Weil das Haus wirklich nicht besonders einladend aussah, überlegten wir kurz. Aber dann gingen wir zielgerecht darauf zu.
War es überhaupt geöffnet? - Wir sahen zwei Frauen mit Atemschutzmaske an einem Tisch sitzen.
Als wir dann näher kamen, sahen wir, dass das Aussehen vielleicht durch die Corona- Schutzmaßnahmen, etwas gelitten hatte oder unglücklich umgesetzt war; denn überall wedelte rot-weißes Flatterband.
Doch es hatte System: Die Außenfläche war in drei Abschnitte eingeteilt. Ein Eingang und ein Ausgang sowie eine extra Schlucht für Laufkundschaft.
Also gingen wir zum Eingang durch die Flatterband-Gasse. Dort stand ein Schild, dass man abgeholt wird und die Hände desinfizieren sollte.
Und schon kam einer der Frauen am Tisch auf uns zu und zeigte uns einen Platz im Freien, reichte uns die Corona-Liste und die Speisekarte.
Die verkosteten Speisen
Wir bestellten uns Kuchen und Kaffee.
Apfelkuchen – 2,80 €
Der Apfelkuchen war gut gelungen. Es waren reichlich Apfelstücke zur Füllung verarbeitet worden; teilweise auch noch etwas stückig, aber nicht hart. Der Boden und der Deckel waren dünn in der Teigschicht. Oben war eine dichte Puderzuckerdecke aufgetragen worden.
Der Kuchen war wirklich gelungen und wir würden ihn jederzeit wieder bestellen.
Käsesahne – 3,10 €
Bei dieser Torte war mehr Aufwand betrieben worden. Es gab drei Teigschichten – ein lockerer Bisquit. Aber diese waren mir zu dick, auch wenn das Gebäck nicht zu trocken war. Hier hätte ich mir etwas Geschmack durch eine Tränkung durch Flüssigkeiten wie bei
Tiramisu vorstellen können oder einfach dünnere Teigschichten.
Denn die Käsesahne-Füllung war wieder hervorragend: cremig, locker und leichte Zitrusnoten.
Oben war dann auch wieder mit zu viel Puderzucker nach meiner Einschätzung gearbeitet worden; denn beim Apfelkuchen war die Schicht dezent aber spürbach – im Gegensatz zu hier. Der Deckel war schon ein Fondantabschluss. Mir war das zu dick und zu süß.
Insgesamt war das Tortenstück aber durch die Käse-Sahne-Füllung trotzdem noch lecker.
Getränke
Espresso – 2,00 €
Cappuccino – 2,70 €
Preis-Leistungs-Verhältnis
Wir halten die aufgerufenen Preise für angemessen bis günstig.
Fazit
4 – gerne wieder; wenn es um den Kuchen geht; die Anlage selber ist für uns jedoch nicht sehr gemütlich. Extra hinfahren werden wir sicher nicht, aber wenn wir in der Gegend sind, verkosten wir wohl weitere Kuchenangebote – oder bleiben gleich beim Apfel.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Datum des Besuchs: 24.10.2020 – früher Nachmittag (Kaffeezeit) – 2 Personen
Allgemein
In den etwas abseits gelegenen Stadtteilen von Leverkusen fahren die Busse samstag und sonntags ebenso selten wie in Bergisch Gladbach.
Ohne Auto muss man sich da auf längere Wartezeiten einstellen.
Wir waren ja heute in Leverkusen und haben noch einen Abstecher zum Reuschenberg zwischen Küppersteg und Bürrig gemacht. Dort befindet sich ein Wildpark, der von Familien mit Kindern gerne besucht wird. Die kommen aber alle zu Fuß, mit Rädern oder eben dem PKW.
Nur der Bus kam jede Stunde. Bei einem Spaziergang wollen... mehr lesen
Appel's Café
Appel's Café€-€€€Cafe0214 31497875Auf dem Weierberg 4, 51373 Leverkusen
3.5 stars -
"Gute Produkte – sterile Atmosphäre" kgsbusAllgemein
In den etwas abseits gelegenen Stadtteilen von Leverkusen fahren die Busse samstag und sonntags ebenso selten wie in Bergisch Gladbach.
Ohne Auto muss man sich da auf längere Wartezeiten einstellen.
Wir waren ja heute in Leverkusen und haben noch einen Abstecher zum Reuschenberg zwischen Küppersteg und Bürrig gemacht. Dort befindet sich ein Wildpark, der von Familien mit Kindern gerne besucht wird. Die kommen aber alle zu Fuß, mit Rädern oder eben dem PKW.
Nur der Bus kam jede Stunde. Bei einem Spaziergang wollen
Seit dem letzten Besuch haben sich die Preise erhöht. Es sind zwar nur 3 € bei drei Gerichten, aber im Verhältnis sind es schon 15 Prozent. Doch bei der guten Verarbeitung und den frischen Produkten sicher immer noch günstig. Und jeden Wochentag gibt es ein neues Angebot.
Mittags-Menü – 22,90 €
Taboule mit gebratenen Gambas und Minzschmand
In der arabischen Küche ein beliebtes Gericht. Auch hier war der Bulgursalat gut abgeschmeckt und mit frischen Kräutern versetzt. Die Gambas oder Garnelen waren saftig und angenehm gebraten. Einige knackige Salatblätter rundeten den Teller ab.
Gebratenes Lumb-Filet mit Lorbeerrahm, Pastinaken, Ur Möhre und Kürbispürre
Die Küche kann sehr gut mit Wurzelgemüse umgehen: Pastinake, Möhre, Petersilienwurzel und Topinambur werden häufig eingesetzt. Besonders gelungen sind dabei stets die knusprigen bzw. frittierten Teile.
Ein Kürbispüree kann da gut mithalten und ist auch noch saisonal passend.
Lumb war für mich als Fisch eine Neuheit. Ich glaube ihn noch nie verzehrt zu haben. Er besitzt ein helles und festes Fleisch, das ein wenig an einen Hummer erinnern soll.
Das kann ich jetzt nicht unbedingt bestätigen, aber auch nicht ausschließen. Aber er hat mir durchaus gut geschmeckt.
Crème brûlée mit Feige
Da auf der Karte ein Gericht mit Nougat stand, wurde und dafür ein anderer Nachtisch angeboten. Die Creme war perfekt gemacht und die Kruste war knackig. Die Feige war ein feiner Zusatz dazu.
Fazit
4 – gerne wieder. Das Lokal ist uns schon etwas ans Herz gewachsen.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Seit dem letzten Besuch haben sich die Preise erhöht. Es sind zwar nur 3 € bei drei Gerichten, aber im Verhältnis sind es schon 15 Prozent. Doch bei der guten Verarbeitung und den frischen Produkten sicher immer noch günstig. Und jeden Wochentag gibt es ein neues Angebot.
Mittags-Menü – 22,90 €
Taboule mit gebratenen Gambas und Minzschmand
In der arabischen Küche ein beliebtes Gericht. Auch hier war der Bulgursalat gut abgeschmeckt und mit frischen Kräutern versetzt. Die Gambas oder Garnelen waren saftig... mehr lesen
stars -
"Eine sichere Bank" kgsbusSeit dem letzten Besuch haben sich die Preise erhöht. Es sind zwar nur 3 € bei drei Gerichten, aber im Verhältnis sind es schon 15 Prozent. Doch bei der guten Verarbeitung und den frischen Produkten sicher immer noch günstig. Und jeden Wochentag gibt es ein neues Angebot.
Mittags-Menü – 22,90 €
Taboule mit gebratenen Gambas und Minzschmand
In der arabischen Küche ein beliebtes Gericht. Auch hier war der Bulgursalat gut abgeschmeckt und mit frischen Kräutern versetzt. Die Gambas oder Garnelen waren saftig
Der Altenberger Hof wechselt den Besitzer: Hotel und Restaurant direkt gegenüber vom Altenberger Dom werden von Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg übernommen.
Das Grundstück gehört allerdings dem Erzbistum Köln; aber auch hier sind die juristischen Fragen geklärt worden (die Erbpacht wird übertragen).
Die Vertragsparteien seien sich einig, der Kaufvertrag aber noch nicht unterschrieben, sagte Prinz Wittgenstein auf Nachfrage des Kölner Stadtanzeiger.
Er ist auch schon seit Anfang des Jahres Besitzer des benachbarten „Küchenhof“.
Der Wechsel im Altenberger Hof soll noch dieses Jahr erfolgen.
Thomas und Claudia Spital wollen aus Altersgründen und fehlenden Nachfolgern in der Familie aufhören.
Die ganze Belegschaft soll übernommen werden. Das bedeutet, dass auch die Küche im Stil beibehalten werden soll. Man will gehobene aber keine Sterneküche anbieten.
Auf der Homepage wird dies so beschrieben: „Wer mit allen Sinnen genießen möchte, ist bei uns im Restaurant Altenberger Hof genau richtig. Unsere Küche ist bodenständig, innovativ und schnörkellos, denn wir wissen genau, was sich unsere Gäste wünschen. Deshalb verbinden wir regionale und saisonale Spezialitäten immer wieder mit bewährten Klassikern, um Sie mit unserer kreativen Bergischen Landhaus-Küche rundum zu verwöhnen.“
Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (* 21. Dezember 1948 in Bonn) ist ein deutscher Unternehmer, Inhaber des Familienbetriebes Land- und Forstwirtschaft in Odenthal. Von 1990 bis 2011 war er Hochmeister des Bundes der historischen deutschen Schützenbruderschaften. Er übernahm 1983 den Familienbetrieb von seinen Eltern.
Der Altenberger Hof wechselt den Besitzer: Hotel und Restaurant direkt gegenüber vom Altenberger Dom werden von Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg übernommen.
Das Grundstück gehört allerdings dem Erzbistum Köln; aber auch hier sind die juristischen Fragen geklärt worden (die Erbpacht wird übertragen).
Die Vertragsparteien seien sich einig, der Kaufvertrag aber noch nicht unterschrieben, sagte Prinz Wittgenstein auf Nachfrage des Kölner Stadtanzeiger.
Er ist auch schon seit Anfang des Jahres Besitzer des benachbarten „Küchenhof“.
Der Wechsel im Altenberger Hof soll noch dieses Jahr... mehr lesen
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"Noch 2020 soll das Haus den Besitzer wechseln" kgsbusDer Altenberger Hof wechselt den Besitzer: Hotel und Restaurant direkt gegenüber vom Altenberger Dom werden von Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg übernommen.
Das Grundstück gehört allerdings dem Erzbistum Köln; aber auch hier sind die juristischen Fragen geklärt worden (die Erbpacht wird übertragen).
Die Vertragsparteien seien sich einig, der Kaufvertrag aber noch nicht unterschrieben, sagte Prinz Wittgenstein auf Nachfrage des Kölner Stadtanzeiger.
Er ist auch schon seit Anfang des Jahres Besitzer des benachbarten „Küchenhof“.
Der Wechsel im Altenberger Hof soll noch dieses Jahr
Geschrieben am 11.10.2020 2020-10-11| Aktualisiert am
11.10.2020
Besucht am 10.10.2020Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 179 EUR
Allgemein
Einige Male war ich schon bei Roberto Carturan zu Gast (zuletzt mit meiner Frau im Juli 2020); aber immer nur mittags.
Berühmt bzw. besonders hingegen ist der Freitagabend; denn dann singt der Chef am Ende des Dinner. Roberto ist nämlich ein gelernter Bariton.
Da habe ich mir einen Platz gesichert.
Sein Vater Alfredo Carturan eröffnete 1973 das Restaurant neben der Kölner Oper (die Oper wird seit 2012 renoviert und die Arbeiten sollten 2015 abgeschlossen sein. Man schätzt aber heute 2020, dass es noch bis 2024 dauern könnte) und Roberto übernahm 1999 die Leitung.
YouDinner stellte nun in Aussicht: Ein Abend wie „die ganz große Oper“ - also Dinner und Konzert bzw. Soiree. Das Menü endet nicht mit Dessert und Espresso. Es folgt der Höhepunkt des Abends. Der Küchenchef singt zur Klavierbegleitung Arien und Lieder italienischen Meister, Mozart, Schumann und sogar Willi Ostermann.
Für das Vortragen musste sogar eine Genehmigung bei der Stadt eingeholt werden (wir sollten nicht mitsingen, erzählte Roberto Carturan mit einem Lächeln, weil nur eine Person vortragen durfte).
Über die Küchenleistung wird immer wieder gestritten. Die einen sagen, es ist gut, aber nicht viel besser als bei anderen italienischen Restaurants ohne Stern – so mein Nachbar zur Rechten. Doch links neben mir wurde viel gelobt.
Und ich muss sagen: Auch ich finde die Küche mindestens eine Stufe höher, als gute italienische Restaurants, die ich auch sehr schätze.
Es gibt jedoch auch ein Aber; denn die Portionen sind nicht besonders groß, die Weine nicht aus der Riege, der namhaften Winzer und so erscheinen die Preise insgesamt recht selbstbewusst kalkuliert.
Jedoch waren die Meinungen zum Gesang ungeteilt positiv. Ich fand die italienischen Arien sehr persönlich vorgetragen, die Mozart-Lieder großartig und bei der Zugabe seine Interpretation von „Wenn ich su an ming Heimat denke“ sogar rührend. Auch sein Vortrag eines Gedichtes von Heinrich Heine vertont von Robert Schumann (als „Gruß“ nach Düsseldorf) hat mich beeindruckt. Romantische Lieder, die von hochdramatischen Sopranistinnen interpretiert werden, kann ich meist kaum ertragen. Aber die sonore Baritonstimme war angenehm.
Für die gute halbe Stunde Musik – übrigens von Thomas Taliesin Weber am Piano kongenial begleitet – gab es auch viel Applaus.
Ambiente
Das Lokal ist sachlich und schlicht eingerichtet. Bei Besteck und Porzellan werden ausgesuchte Marken eingesetzt. Die klassischen Schwingstühle am Tisch sind bequem.
Sauberkeit
Alles ist perfekt gepflegt.
Sanitär
Die Toiletten sind im Keller untergebracht. Da muss man einige Stufen auf- und absteigen. Der eigentliche Raum ist zwar klein, aber gut gepflegt und hat genug Platz für eine angemessene Bewegungsfreiheit.
Service
Die Crew (bestehend aus der Gattin, dem Sohn und einigen jungen Damen) erledigte ihre Aufgaben geräuschlos und umsichtig.
Das Dinner
Es handelte sich um vier Gänge und die anschließende musikalische Darbietung.
Amuse Bouche: Zwei kleine Grüße zur kulinarischen Einstimmung
Auf einem Löffel war ein Bohnengericht angerichtet und das zweite Teil war eine dunkelgrüne Halbkugel, die innen fast flüssig war. Beides war angenehm im Mund. Hat aber auch keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Der Brotkorb mit mehreren Sorten Brot, kleinen Knusperstangen und knusprigen Croutons stand auch bereit und wurde auch im Laufe des Abends stets nachgefüllt.
Gang 1: Aquarium: Wilde, rote Garnele, Ricciola, Jakobsmuschel
Diesen Teller würde ich mir jederzeit wieder bestellen. Die Garnele war gerollt und mit Lachskaviar bekrönt. Das war sehr fein abgestimmt und machte mir große Freude. Das Fleisch der Großen Bernsteinmakrele war roh in dünne Tranchen geschnitten wurde wirkte auf mich wie Ceviche: Die Aromatik überzeugte mich durch die Puristik.
Aber am besten hat mir die Jakobsmuschel gemundet. Sie war für mich so perfekt gebraten, gewürzt und angerichtet wie lange nicht mehr. - Davon hätte ich bleich drei mehr bestellen können.
Gang 2: Risotto classico: mit frischen Steinpilzen
Dieser Teller sah – erwartungsgemäß – nicht besonders einladend aus. Außer den Reiskörnern und den Pilzstücken war nichts auf dem Teller zusätzlich untergebracht.
Der Reis war auf jeden Fall für mich optimal gegart; denn er war weich aber noch mit leichtem Biss. Die Pilze waren leicht gebraten und gaben den besonderen Geschmack der Edelsorte angenehm weiter. Mit Parmesan oder Zwiebel war auf jeden Fall sparsam bzw. umsichtig umgegangen worden; denn die Creme um den Reis und die Pilze herum gab eine gute Bindung, war aber nicht aufdringlich.
Somit war der Risotto nach meinem Geschmack.
Gang 3: Trilogie vom Ochsen
Links auf dem Teller war geschmortes Fleisch. Es war butterweich, saftig und würzig. Es erinnerte an Tafelspitz oder auch pulled beef im Geschmack. Es war das größte Stück auf dem Teller und war kalt angerichtet. Darunter war eine kräftige Sauce drapiert.
In der Mitte war ein kleiner Klecks Püree; sehr fein abgeschmeckt. Außer Kartoffel wohl noch Wurzelgemüse. Davon hätte ich auch einen zweiten Löffel aufgegessen.
Rechts außen war das Fleisch wie eine lange Scheibe Wurst aufgeschnitten worden und dan gerollt. Das war das kleinste Stück auf dem Teller; es erinnerte mich an einen Braten, der noch nicht weich geschmort ist, sondern noch eine feste Struktur hat. Das Fleisch war ebenfalls mit Kräutern verziert worden.
Unterhalb vom Püree lag das kurzgebratene Stück. Es könnte Filet gewesen sein; jedenfalls war es super zart, leicht rosa im Inneren und köstlich im Geschmack.
Dieser Teller war zurecht das Hauptgericht und der Höhepunkt.
Gang 4: Dolce: Zitrone, Basilikum, Pflaume
Rechts auf der langen Schale befand sich eine Art Küchlein (der Zitronen-Anteil wohl). Es war mit Pflaumenspalten, einer Creme und krossen Chipstücken oben abgeschlossen. Das schmeckte fruchtig und erfrischend.
Eine dünne grüne Spur reichte dann bis nach rechts außen zum Pflaumen-Eis bzw. Sorbet. Die „Schlange“ war wohl der Basilikum-Teil der Trilogie. Ich persönlich konnte jedoch den Geschmack nicht mit dem Kraut in Verbindung bringen. Es war für mich eine Creme, die wenig Eigengeschmack frei gab, aber auch keine störenden Aromen zeigte.
Das Eis hingegen war für mich das beste auf diesem Teller.
Optisch wirkte dieser Teller auf mich unharmonisch, weil er sehr lang und dabei schmal war. So war links relativ viel auf dem Geschirr, dann kam die lange dünne Spur zur anderen Seite und dort war eine kleine Nocke Sorbet. Ich hätte eine kleinere Form gewählt und die Hauptteile näher zusammen positioniert. Aber das ist eine Stilfrage und tut dem Geschmack keinen Abbruch. Positiv fand ich noch, dass der Nachtisch dezente Süße zeigte und sehr ausgeglichen war. Doch ich fand das Dessert insgesamt etwas schwächer als die anderen Gänge. Leider gab es dazu auch keinen passenden Wein, sondern weiterhin den Rotwein.
Abschluss
Zum Kaffee gab es noch kleine Nusspralinen; daher bekam ich dafür einen aufgeschlagenen Schaum, der cremig und aromatisch war. Das hat mir sehr gut geschmeckt.
Dann folgte der musikalische Teil.
Getränke
Mineralwasser
Borgoluce, „Rive di Collalto” Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG brut 2018
Cusumano Sicilia Grillo Shamaris 2019
Monte del Frà Custoza Superiore "Cà del Magro" 2018 DOC
(Rebsorte: Garganega, Trebbiano, Tocai, Cortese, Chardonnay)
Le Pupille Morellino di Scansano Riserva DOCG 2015
(Rebsorte: 90% Sangiovese, 10% Cabernet Sauvignon)
Die Weine waren jeweils gut temperiert und es wurde gerne nachgeschenkt. Am besten hat mir der Rotwein gefallen.
Espresso
Preis-Leistungs-Verhältnis
Hier werden sehr gute Produkte verwendet und aufwendig zubereitet; das hat seinen Preis. Aber sie sind schon recht hoch angesiedelt. Im Verhältnis zu einem guten italienischen Restaurant ohne Punkte in den bekannten Führern schon eine Hausnummer.
Fazit
4 – trotzdem: gerne wieder, weil die Gerichte mir zusagen. Und: Es wird wochentags jeden Mittag geöffnet (Samstag und Sonntag ist aber geschlossen – wer kann sich das leisten?)
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Allgemein
Einige Male war ich schon bei Roberto Carturan zu Gast (zuletzt mit meiner Frau im Juli 2020); aber immer nur mittags.
Berühmt bzw. besonders hingegen ist der Freitagabend; denn dann singt der Chef am Ende des Dinner. Roberto ist nämlich ein gelernter Bariton.
Da habe ich mir einen Platz gesichert.
Sein Vater Alfredo Carturan eröffnete 1973 das Restaurant neben der Kölner Oper (die Oper wird seit 2012 renoviert und die Arbeiten sollten 2015 abgeschlossen sein. Man schätzt aber heute 2020, dass es... mehr lesen
4.0 stars -
"Es geht nichts über Kultur!" kgsbusAllgemein
Einige Male war ich schon bei Roberto Carturan zu Gast (zuletzt mit meiner Frau im Juli 2020); aber immer nur mittags.
Berühmt bzw. besonders hingegen ist der Freitagabend; denn dann singt der Chef am Ende des Dinner. Roberto ist nämlich ein gelernter Bariton.
Da habe ich mir einen Platz gesichert.
Sein Vater Alfredo Carturan eröffnete 1973 das Restaurant neben der Kölner Oper (die Oper wird seit 2012 renoviert und die Arbeiten sollten 2015 abgeschlossen sein. Man schätzt aber heute 2020, dass es
Geschrieben am 10.10.2020 2020-10-10| Aktualisiert am
10.10.2020
Besucht am 07.10.2020Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 212 EUR
Allgemein
Durch Corona verursacht und dadurch auch geänderten Bedingungen und Öffnungszeiten von Gaststätten, konnten unsere Genießer-Club-Treffen nicht wie gewohnt stattfinden. Gut, dass wir nur zwei Mitglieder haben und dadurch viele Auflagen von grundauf erfüllen können.
Das Treffen sollte in Köln stattfinden und mit einem Lunch starten – am liebsten in einem Lokal, das wir noch nicht kennen, aber einigen Genuss verspricht, getreu unserem Club-Zweck: Genießen.
Fast alle Restaurants, die wir noch auf der Liste hatten, öffneten erst abends. Nach kurzer Recherche fiel die Wahl dann auf das Restaurant Brücken – sogar in Bahnhofsnähe.
„Feine Saisonale & Griechische Landhaus Küche“ verspricht die Homepage.
Das hörte sich gut an, also haben wir reserviert: Für zwei Personen.
Ambiente
Das Haus sieht von außen nicht besonders einladend aus. Aber wie sagte schon Helmut Thieltges: Nicht der Käfig, sondern der Vogel muss singen.
Innen stellt sich heraus, dass das Restaurant recht klein ist und auch nur wenige Tische hat – gut reserviert zu haben.
Die Einrichtung entspricht auch eher einem Brauhaus; denn die Tische sind „blank“. An der einen Außenwand befindet sich ein großes Bild mit einer Brücke, passend zum Namen. Auf der anderen Seite befindet sich ein riesiger Spiegel – dadurch erscheint das Lokal etwas größer.
Sogar eine Kegelbahn gehört zum Haus.
Bevor das Lokal zum Restaurant wurde, war es ein Cafe: An den Fenstern steht noch die kleine Inschrift: Kuchen selbst gemacht.
Aber seit über vier Jahren wirken nun die Eheleute Melios hier.
Sauberkeit
Alles war gut gepflegt.
Sanitär
Der Bereich war sauber aber relativ einfach und schmucklos.
Service
Die Homepage gibt einen groben Überblick über die Speisen und Getränke. Aber mir war trotzdem unklar, was uns mittags erwartet. Daher schrieb ich eine Mail an die Chefin. Sie bat um eine Telefonnummer und rief umgehend zurück, weil ein Gespräch einfach einfacher ist, als Texte hin und her zu schicken. So einen Service im Vorfeld habe ich selten erlebt. Wir besprachen dann grob drei Gänge: griechische Vorspeisen, ein Stück von der „alten Kuh“ und eine Dessert-Überraschung. Der Mann kam auch noch ans Telefon und schlug einige griechische Weine zu Begleitung vor.
Als wir dann ankamen und unseren Namen nannten, wurden wir herzlich begrüßt und an einen Fensterplatz geführt. Auch der Koch kam aus der Küche und fragte, ob er so wie besprochen loslegen könnte.
Während des gesamten Aufenthalts wurde immer wieder sehr freundlich nach unseren Wünschen gefragt und sich erkundigt, ob alles zu unserer Zufriedenheit abliefe. Es war eine natürliche und echte Gastfreundschaft in meinen Augen.
Die Karte(n)
Die Angebote sind in mehreren Kategorien aufgegliedert: Mittag, Woche, Abend, Tapas, kleine Gerichte, griechische Vorspeisen, aus dem Garten, Hauptgerichte, aus dem Meer, vom Rind – mache Gerichte gibt es nur abends.
Die verkosteten Speisen
Menü nach Absprache - in drei Schritten – 69,00 €
Runde 1: Mezze bzw. Tapas (als Überraschung aus der Küche)
Die Wirtin und der Koch brachten mehrere Schüsseln und Schalen mit verschiedenen griechischen Speisen:
Brot
Tzatziki: griechischer Joghurt mit Gurke, Knoblauch und Olivenöl
Gebackener Schafskäse mit Waldblüten-Honig und Sesam
Pantzarosalata: Rote Beete Salat nach griechischer Art
Pimientos de padrón
Wolfsbarsch-Filet
Pulpo-Stücke
Alle Namen und Details habe ich nicht behalten können, aber es waren viele Teile. Ich gehe einfach nur auf die Gerichte ein, die mir im Gedächtnis geblieben sind.
Da denke ich an erster Stelle an den feinen Wolfsbarsch und die Pulpo-Stücke.
Auch der gebackene Käse hat mich überzeugt.
Der Rote-Bete-Salat ist mir durch seine feine Würzung aufgefallen.
Sehr schön weich und gleichzeitig auch leicht knusprig waren die kleinen grünen Paprika.
Und dann haben wir auch die unzähligen scharfen, milden, süßen und pikanten Pasten, Cremes und Aufstriche mit Brot probiert.
Davon könnte man alleine schon völlig satt sein. Also haben wir nicht alles verputzt, denn schließlich sollte noch ein großes Fleischstück kommen.
Aber bei einem nächsten Besuch bleibe ich vielleicht sogar bei diesen kleinen Tellern und probiere die weiteren Gerichte aus diesem Teil der Karte.
Runde 2: Fleisch
Entrecôte von der „alten Kuh“ mit Kartoffeln und mediterraner Paste
Das Fleisch war sanft gebraten und hatte dadurch außen leichte Röstaromen. Innen war es medium im Gargrad. Es war nur gesalzen und gepfeffert. Dazu erhielten wir noch drei Dips in scharf, mild und würzig.
Aber mir hat das Fleisch am besten pur geschmeckt. Da die „Steaks“ auch am Rand und im Inneren „Fettstellen“ hatten, war der Geschmack angenehm würzig. Natürlich haben wir nicht alle diese „wabbeligen“ Teile aufgegessen. Aber schon probiert; denn sie haben schließlich Geschmack, sind aber auch manchmal schwer zu kauen. Aber das war uns vorher klar. Die durchwachsenen und mageren Abschnitte waren außerdem köstlich – nicht so weich wie Filet, aber sehr charaktervoll und aromenintensiv.
Die Kartoffeln haben wir etwas vernachlässigt.
Die Paste oder Creme, die wohl hauptsächlich aus Aubergine, Tomate und Zucchini bestand, erinnerte mich geschmacklich an Ratatouille, dass man zu einem Stampf verarbeitet hat. Es war cremig, weich aber auch gut gewürzt.
Runde 3: Nachtisch
Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern
Zum Abschluss erhielten wir noch einen kleinen Schokoladenkuchen. Er hatte einen flüssigen Kern und schmeckte, wie man diese Art erwartet.
Gut, dass dazu keine großen weiteren Komponenten gereicht wurden, sonst hätten wir auch „platzen“ können.
Seit dem Film „Der Sinn des Lebens“ (Teil VI – Die Herbstjahre) weiß man ja, was ein Minzblättchen zu viel, anrichten kann!
Getränke
Mineralwasser – 0,75 l – 6,50 €
Ktima Gerovassiliou - 2019 Malagousia Single Vineyard – Rebsorte: Malagousia - Geschützte geografische Angabe Epanomi – Alkoholgehalt: 13.5% - Ausbau: Stahltank, Teilbarrique
Glas 0,15 l – 7,50 €
Ktima Biblia Chora - Plagios Sideways red 2012 – Rebsorten: 85% Merlot und 15% Agiorgitiko - Geschützte geografische Angabe PANGEON - Alkoholgehalt: 15% - Ausbau: 16 Monate in neuen französischen Eichenfässern
Flasche 0,75 l – 49,00 €
Die beiden Weine wurden uns empfohlen und sie haben uns sehr erfreut: „Griechischer Wein ist so wie das Blut der Erde.Komm', schenk dir ein!“. Sie waren überhaupt nicht dünn oder süß oder wuchtig, sondern elegant und wuderbar zum Essen.
Espresso – 2,00 €
Preis-Leistungs-Verhältnis
Wir haben so viele kleine und große Gerichte erhalten und dadurch die Küche schon recht gut kennen lernen dürfen. Da ist der Preis wohl angemessen. Wenn man gezielt aus der Karte drei Gänge wählt, kommt man sicher mit weniger Geld aus. Uns war es heute aber die Sache wer.
Fazit
4 – gerne wieder. Die Gerichte und die Zubereitung haben mir zugesagt: üppig, deftig, lecker.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Datum des Besuchs: 07.10.2020 – mittags – 2 Personen
Allgemein
Durch Corona verursacht und dadurch auch geänderten Bedingungen und Öffnungszeiten von Gaststätten, konnten unsere Genießer-Club-Treffen nicht wie gewohnt stattfinden. Gut, dass wir nur zwei Mitglieder haben und dadurch viele Auflagen von grundauf erfüllen können.
Das Treffen sollte in Köln stattfinden und mit einem Lunch starten – am liebsten in einem Lokal, das wir noch nicht kennen, aber einigen Genuss verspricht, getreu unserem Club-Zweck: Genießen.
Fast alle Restaurants, die wir noch auf der Liste hatten, öffneten erst abends. Nach kurzer Recherche fiel die... mehr lesen
4.0 stars -
"Kleines Haus – große Küche" kgsbusAllgemein
Durch Corona verursacht und dadurch auch geänderten Bedingungen und Öffnungszeiten von Gaststätten, konnten unsere Genießer-Club-Treffen nicht wie gewohnt stattfinden. Gut, dass wir nur zwei Mitglieder haben und dadurch viele Auflagen von grundauf erfüllen können.
Das Treffen sollte in Köln stattfinden und mit einem Lunch starten – am liebsten in einem Lokal, das wir noch nicht kennen, aber einigen Genuss verspricht, getreu unserem Club-Zweck: Genießen.
Fast alle Restaurants, die wir noch auf der Liste hatten, öffneten erst abends. Nach kurzer Recherche fiel die
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Unsere Tante in Kamp-Lintfort besuchten wir (vor Corona) immer wieder mal. Nun haben wir das beschränkt und ums um alle Regeln bemüht.
Früher gingen wir stets in einem gepflegten Restaurant essen und ließen es uns schmecken.
Diesmal wollten wir das Essen mitbringen und zusammen etwas kochen.
Aber das wollte sie nicht – sie wollte uns keine Arbeit machen; davon war sie auch nicht abzubringen.
Da blieb also nur ein Lieferdienst oder ein Abholservice. Selbst vor einem Bringangebot hatte sie Angst.
Service
Also blieb nur eine telefonische Bestellung und das schnelle Abholen durch eine Nachbarin (wir haben ja kein Auto, Sonst reisen wir ja auch mit der Familie an).
Das hat sogar alles geklappt – selbst die Sonderwünsche der Tante wurden erfüllt.
Es gab auch kaum eine Alternative dazu; denn die beiden Restaurants, die wir besonders schätzen, hatten in der Woche geschlossen.
Die Karte(n)
Das Restaurant hat eine Online-Karte und liefert fast alles, was es sonst im Hause gibt.
Die verkosteten Speisen
Gegrillter Lachs mit Salzkartoffeln und Salat ohne Dressing – 21,50 €
Pizza Franco mit Salami, Champignons, Artischockenstücke, Oliven – 7,50 €
Das Essen entsprach den Erwartungen.
Der Fisch war ordentlich gebraten und innen durchaus noch saftig. Die Kartoffeln waren wunschgemäß nur gekocht und ohne Soßen. Auch der gemischte Salat durfte nur Rapsöl und Weinessig abbekommen.
Die Tante war zufrieden.
Die Pizza war groß und so belegt wie beschrieben. Wir haben sie für uns zweimal geordert und bekamen auch noch einige Pizzabrötchen dazu.
Fazit
3 – wenn es sich ergibt: Alles war in Ordnung. - Weihnachten wollen wir auch einen Besuch machen und dann bei einem anderen Abholdienst bestellen. Die Tante nimmt sicher wieder Lachs, weil sie den eigentlich gut vertragen kann. Wir wollen etwas mehr probieren. Mal sehen, ob und wie es klappt.
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Meine „echten“ Genießer-Erlebnisse stehen auch bei http://kgsbus.beepworld.de/archiv.htm
Gesamt – Service – Essen - P-L-V
3,5 - 4 - 3 - 4